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Interview

«Ich fand die erhoffte Ursprünglichkeit»

Von Sabrina Wengle, Vögele Reisen AG · 2017

Luang Prabang

Die Zeit scheint entlang des Mekong in Laos zurückgedreht. Am Ziel der Rundreise Laos-Kambodscha wartet in Phnom Penh die Gegenwart. Sabrina Wengle von Vögele Reisen rollt ihre Reiseeindrücke auf.

Laos und Kambodscha statt Thailand oder Vietnam – worin liegt für Sie der Zauber dieser weniger bekannten Reiseziele in Südostasien?

Mich lockt das pure Asien. Touristische Hotspots wie das Badeparadies Phuket verströmen längst ein internationales Flair. Auf einer Studienreise 2014 zogen mich die Kultur, Natur und Ursprünglichkeit Myanmars in den Bann. Diesen Charme suchte ich auf unserer Rundreise in Laos und Kambodscha diesen Februar wieder.

Wie erlebten Sie Laos und Kambodscha im Vergleich zu Myanmar?

In Myanmar entwickelt sich der Tourismus rasant – kein Wunder bei diesem Reichtum an Kulturschätzen in üppiger Natur. Mit den Tempelanlagen von Angkor Wat besitzt Kambodscha ein Wahrzeichen mit magischer Anziehungskraft. Das spürt man in der nahen, lebendigen Stadt Siem Reap, etwa in der Pub Street mit ihren Restaurants und Bars. Hier trifft sich die Welt.
Abgesehen davon ist Kambodscha weniger touristisch. Laos ist noch unentdeckter. Die lokalen Reiseleiter führen unsere Schweizer Gruppen in Dörfer, wo noch gelebt wird wie vor hundert Jahren und wo nur selten Touristen hinkommen. Hier fand ich die erhoffte Ursprünglichkeit.

Man sagt, People’s Democratic Republic (PDR) im Namen von Laos stehe für
«Please don’t rush!» – für «Keine Eile, bitte!».

In Laos ticken die Uhren tatsächlich langsamer, auch wegen des bescheidenen Verkehrsnetzes. Entspannend beginnt auch die Rundreise. Nach dem Grenzübertritt von Nordthailand nach Laos gleiten wir während der ersten beiden Reisetage auf dem Mekong flussabwärts an wenig besiedelten Uferlandschaften vorbei. Mit dem Fahrtwind im Gesicht erholt man sich vom Jetlag wunderbar.
Abgesehen von einem Tagesauflug im Bus in die grüne Bergregion bei Vang Vieng sind wir auf dem Wasser unterwegs. Übernachtet wird aber stets an Land, in charmanten Hotels in Städten oder am Flussufer mit herrlicher Aussicht, oft auch mit Pools. Bis zu unserem Ziel, der kambod­schanischen Hauptstadt Phnom Penh mit ihrer modernen Skyline, schwillt der Mekong zu einem stolzen Strom an. Zugleich werden die Uferre­gionen belebter, das Treiben in den Städten wird immer emsiger.

Auf was für Schiffen reist man auf dem Mekong?

Traditionell auf Langbooten aus Holz, wie wir sie zu Beginn der Reise in Laos benutzen. Familien betreiben diese Schiffe und pflegen sie liebevoll – auch weil sie an Bord wohnen, in einem privaten Teil im Heck. Für Gäste ist der vordere Teil reserviert, mit Tischen und Bänken und ­einem Aussichtsplatz im Bug. Der Mann steuert das Schiff, die Frau verpflegt die Passagiere und serviert Getränke. Auf dem Boot, auf dem ich fuhr, kochte die herzliche Gastgeberin für die Reisegruppe an Bord jeweils ein hervorragendes Mittagsbuffet.

Im Vergleich zu Thai ist die Küche von Laos und Kambodscha hierzulande weniger bekannt. Wie schmeckt sie?

Ich war vom Essen begeistert. Üblicherweise wird eine Vielfalt an Gerichten in die Mitte des Tisches gestellt: Fleisch, Fisch und Gemüse. Man kann nach Belieben schöpfen und probieren.
Zur Vorspeise gibt es jeweils Suppe, zum Dessert Früchte. Anders als auf anderen Asien-Reisen kriegte ich nie den «Reiskoller».

Welche Highlights bleiben unvergesslich?

Luang Prabang ist für mich eine der schönsten Städte Asiens und – typisch laotisch – vergleichsweise ruhig. Charmante Bauten aus der französischen Kolonialzeit prägen das Zentrum. Grosse Supermärkte oder Fastfoodketten sucht man vergeblich. Die Leute kaufen auf den Märkten ein, wo das Leben spielt. Im Morgengrauen spenden die Einheimischen den vorbeiziehenden buddhistischen Mönchen Essen. Ein tägliches, stilles Ritual, das wir dank unserem lokalen Reiseleiter in authentischer Form miterleben durften. In Kambodscha hat mich der Zirkus Phare sehr beeindruckt, der Waisenkindern und Jugendlichen eine Perspektive bietet. Mit einfachen Mitteln, aber ansteckender Energie und Freude zeigen die Artisten eine atemberaubende Akrobatik-Show.

Laos und Kambodscha – die richtige Wahl also?

Für all jene, die das unverfälschte Asien lieben, definitiv. Derzeit wird vor Ort viel in die Infrastruktur investiert. Die einheimische Bevölkerung profitiert davon in vielerlei Hinsicht.
Wer den ursprünglichen Charakter der Länder erleben möchte, sollte sie möglichst bald bereisen.

Im Interview

Sabrina Wengle
Langjährige Produktmanagerin bei Vögele Reisen,
u. a. verantwortlich für Asien

Vögele Reisen AG
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